Im letzten Post habe ich schon dargestellt, warum der E-Mail Anteil am Umsatz nicht die ausschlaggebende KPI sein sollte und wie man anhand des RPU (Revenue per User) ganz gut Marketingmaßnahmen abschätzen kann.
Doch welche KPIs schauen wir uns an um CRM Marketing Maßnahmen zu bewerten?
Kurzfristige KPIs: Opens, Clicks, Orders
Wir unterscheiden in kurzfristige KPIs, z.B.: Unique Opens und Open Rate, Click Rate, Placed Orders laut Klaviyo.
Welche Produkte wurden wirklich gekauft aus dieser E-Mail heraus.
Steigen meine Unique Opens von Monat zu Monat (dann funktioniert mein aktives Listenmanagement)
Die Conversion Rate von Click zu Kauf und den Umsatz auf Kalenderwochenbasis und das Verhältnis von Neu- und Bestandskundenbestellungen einer Woche.
Langfristige KPIs: Retention- und CLV-Uplift
Langfristig, wollen wir bei den Kunden immer einen Retention Rate Uplift (auf 30, 60, 90 Tage) und einen 6 Monats CLV Uplift sehen.
So können wir nach 6 Monaten relativ gut beurteilen, wie gut unsere Maßnahmen Wirkung zeigen oder nicht. Wann haben wir wohl übernommen 😛 (%-ualer 6 Monats CLV Uplift aus 2020-2022)
Nachtrag: Open Rates seit iOS 15
Seit Apples Mail Privacy Protection (iOS 15) werden Öffnungen auf vielen Geräten automatisch ausgelöst. Die Open Rate taugt deshalb nur noch als grober Richtwert, etwa für Listenhygiene und Betreffzeilen-Tests innerhalb desselben Segments. Für die Bewertung von Maßnahmen zählen Klicks, Bestellungen und die langfristigen Kennzahlen oben. Wer Kampagnen nach iOS und Nicht-iOS trennt, sieht auf iOS deutlich höhere Open Rates, aber auch höhere Click Rates; die Attribution stellen wir deshalb bei den meisten Accounts auf Last Click um.
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